5 Gründe für Weihrauch

5 Gründe für Weihrauch

September 8, 2020 0 Von Tina Achtermeier

Da die Anti Hormon Therapie bei mir recht starke Gelenkschmerzen ausgelöst hatte – hab ich mich auf die Suche gemacht diese zu mildern. Fündig wurde ich in der Naturmedizin. Dabei bin ich auf Weihrauch, genauer gesagt das Harz der Boswellia-Bäume gestoßen. Als hochdosierte Kapseln hat mir Weihrauch geholfen nicht nur die Schmerzen vollständig in den Griff zu kriegen…

Weihrauch (Boswellia serrata) wird seit Jahren eine Antikrebswirkung nachgesagt. Zudem soll es entzündungshemmend sein und gegen Gelenkschmerzen wirken. Ich habe einmal recherchiert, warum Weihrauch so gut für mich ist, habe zudem meine eigenen Erfahrungen gemacht und hier einmal 5 gute Gründe aufgeschrieben, warum ich ein Fan von Weihrauch geworden bin.

Grund Nr. 1: Boswelliasäuren hemmen Entzündungen

Schon die alten Ägypter wussten, dass Weihrauch gegen Entzündungen hilft. Doch warum ist das so? Was macht Weihrauch so wertvoll für uns? Bei meiner Recherche bin ich auf ein Enzym gestoßen, dass hauptsächlich für die Entstehung von Entzündungen im Körper mit verantwortlich ist: das sogenannte Enzym 5-Lipoxygenase. Dieses Enzym wird durch die Boswelliasäuren aus Weihrauch (Weihrauchharz) zu einem als Entzündungshemmer wirkenden Protein umprogrammiert. Ziemlich genial, oder? Diesen Prozess haben verschiedene Wissenschaftler, zum Beispiel von der Universität Jena und auch von der Uni Münster bestätigt. [1] Sie haben zudem belegen können, dass Weihrauch genau so gut wirken wie herkömmliche Medikamente gegen Entzündungen aller Art – nur ohne die Nebenwirkungen.

Grund Nr. 2: Weihrauch gegen Atemwegserkrankungen

Dass Weihrauch eine positive Wirkung auf die Atemwege hat, wussten bereits antike Ärzte wie beispielsweise Hippokrates. Chronische Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel Asthma lassen sich größtenteils auf Entzündungen zurückführen. Wie oben schon genannt, wirkt Boswelliasäure entzündungshemmend. Bei Atemwegserkrankungen empfiehlt sich die Inhalation von Weihrauchdampf. Dafür können Räucherstäbchen oder aber Weihrauchöl in einer Duftlampe verwendet werden. Gerade jetzt sind ja Atemwegserkrankungen ein großes Thema 😉

Es wurden sowohl in den USA als auch in Europa bereits Studien durchgeführt, die die positive Auswirkung von Weihrauch auf Asthmapatienten zeigten. Dennoch gilt die tatsächliche Wirksamkeit von Weihrauch auch hier noch nicht als medizinisch gesichert. Ein guter Grund es einmal selber auszuprobieren, oder? Schaden kann es ja nicht.

Grund Nr. 3: Boswellia serrata hat eine beruhigende Wirkung bei Angst

Weihrauch wird eine angstlösende Wirkung nachgesagt. Forscher gehen aktuell sogar soweit, dass sie eine Möglichkeit sehen, zukünftig Weihrauch als Psychopharmaka einzusetzen. Bei Laborversuchen mit Mäusen wurde nämlich beobachtet, dass das Einatmen von Weihrauchdampf eine deutliche beruhigende Wirkung auf die Tiere ausübte. Sie verhielten sich weniger ängstlich und wirkten viel entspannter. Es gibt Studien aus Israel und den USA, die führen diese Wirkung einen Stoff namens Intensolacetat zurück, welcher in Weihrauch enthalten ist. Intensolacetat, so die Forscher, stimuliere im Gehirn den so genannten TRPV3-Rezeptor, was zu einer Entspannung der Nerven führe. [2]

Das finde ich richtig Klasse. Denn stell Dir einmal vor – wenn sich diese Annahme bestätigen würde, dann könnte man ganz nebenwirkungsfrei die unterschiedlichen psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen behandeln. Weitere Studien dazu sind glücklicherweise in Planung.

Grund Nr. 4: Weihrauch hat mögliche krebsabtötende Eigenschaften

Jetzt wird es für alle, die gerade an einer Krebserkrankung leiden interessant. Es gibt diverse Forscher, die belegen möchten, dass Weihrauch Tumorzellen abtöten kann. Dabei scheint es, dass vor allem die Acetyl-11-Keto-Beta-Boswelliasäure oder kurz AKBA zu sein, die recht erfolgreich gegen Tumorzellen kämpft. Laut einer neuen Studie der Universität Leicester sagte Kamla Al-Salmani, Hauptautorin der Abhandlung und Doktorandin an der Abteilung für Krebsstudien und Molekulare Ende 2013 zu ihren Ergebnissen:

Nach einjähriger Erforschung der AKBA-Verbindung mit Eierstockkrebs-Zelllinien in vitro konnten wir zeigen, dass Krebszellen wirksam abtötet werden. Weihrauch wird von vielen Menschen ohne die bekannten Nebenwirkungen eingenommen. Dieser Befund hat ein enormes Potenzial, um in Zukunft in eine klinische Studie aufgenommen und zu einer zusätzlichen Behandlung für Eierstockkrebs entwickelt zu werden. [3]

Doch noch sind die Forschungen im europäischen Raum nicht sehr weit fortgeschritten – ja sogar sehr zurückhaltend. Das europäische Projekt „CAM-Cancer“ hat zu Beginn des Jahres 2015 sein Resümee gezogen und präsentierte seine Schlussfolgerungen:

  • Es gibt keine gesicherten Aussagen über die antitumoröse Wirkungsweise von Weihrauch bei Patienten mit Hirntumoren.
  • Die Ergebnisse kleinerer Studien legen nahe, dass strahlentherapiebedingte Hirnödeme durch den Einsatz von Boswelliaextrakten zurückgehen.
  • Mit Hilfe von In-vitro-Versuchen konnte bei hohen Konzentrationen eine entzündungs- und gewebehemmende (antiinflammatorisch und antiproliferativ) Wirkung bei einigen malignen Zelllinien von menschlichen und tierischen Probanden nachgewiesen werden.

In Asien dagegen ist man nicht so zögerlich. Hier ist man überzeugt, dass Weihrauchöl und -Extrakte sogar stark gegen Tumore wirken. Das Journal The Alternative Daily schreibt:

»In der chinesischen Medizin und beim Ayurveda spielt Weihrauch eine wichtige Rolle bei der Behandlung vieler gesundheitlicher Probleme, darunter auch Krebs. Inzwischen belegen im Westen durchgeführte Studien die Wirksamkeit dieser Anwendungen. Sie zeigen, dass ätherisches Öl und Extrakte von Weihrauch stark gegen Tumore wirken. Als Weihrauch an menschlichen Pankreaskrebszellen getestet wurde, führte das ätherische Öl zum Absterben beträchtlicher Mengen an Krebszellen, indem es Signalmoleküle und die Zellzyklusregulierung störte. Dieselbe Wirkung wurde bei einer anderen Studie an Blasenkrebszellen registriert.

Diese Studie testete auch die Wirkung des Weihrauchs auf normale Blasenzellen. Dabei stellte man fest, dass das Öl Unterschied zwischen Tumorzellen und normalen Zellen. Der Weihrauch aktivierte erneut mehrere Zellmechanismen gegen die Krebszellen. Insgesamt sprechen die Studien dafür, dass eine anhaltende therapeutische Nutzung von ätherischem Weihrauchöl keine ernsten Nebenwirkungen nach sich zieht.« [4]

Aber schon jetzt kann Weihrauch in vielen Fällen eine gute Ergänzung zur Krebstherapie sein, natürlich immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt.

Grund Nr. 5: Weihrauch reduziert Gelenk- und Arthritis Schmerzen (eine der Hauptnebenwirkungen der AHT ;-))

Hier kann ich definitiv mitreden. Denn genau diese Erfahrung habe ich gemacht. Die fiesen Gelenkschmerzen, die mich plagten habe ich mit den Weihrauchkapseln den Gar aus gemacht. Um zu überprüfen, ob ich das tatsächlich an den Kapseln festmachen kann, habe ich diese nach dieser deutlichen Verbesserung wieder abgesetzt und neugierig gewartet was passiert. Und – oh wunder! Die gleichen Schmerzen traten schon nach kurzer Zeit erneut auf. Also habe ich wieder angefangen meine Weihnrauchkapseln zu schlucken und bin seid dem Schmerzfrei! #selbstversuch

Mein Fazit: Ich liebe Weihrauchkapseln, weil sie mir gut tun. Ich finde es sehr spannend, dass in diesem Bereich so viel geforscht wird und wünsche den Wissenschaftlern aus Europa mehr Mut auf diesem Gebiet. Auch wenn sich mein Mann und mein Arzt jedes Mal bekreuzigen, wenn ich von Weihrauch spreche gilt für mich der Leitsatz: Wer heilt hat recht 🙂 Und meine Schmerzen, die meine Lebensqualität echt total eingeschränkt haben, sind weg.

Alles Liebe

Tina

[1] https://www.medmix.at/entzuendungshemmer-weihrauch-entzuendungsenzym/?cn-reloaded=1

[2] https://www.gesundfit.de/artikel/weihrauch-1113/

[3] https://www.researchgate.net/profile/Kamla_Al_Salmani und siehe auch https://www.universityherald.com/articles/6350/20131220/frankincense-christmas-gift-ovarian-cancer-cells-leicester-university-gum.htm

[4] https://weihrauch-experten.de/antikrebsmittel/#

Dies ist weder eine Behandlungsempfehlung noch ein Heilungsversprechen, sondern dient lediglich zur Information.